a lot in the slot

3. die fremden (endlich ist was los = a lot in the slot) UA 2025

die Fremden:

a lot in the slot

we-men saß im wipfel (thriving) warf
nüsse die starken am boden rissen
die münder auf umwerfender spaß
mit dem blitzend weißen der gesichter
äugte man auf sie hinab : nuts, nutty
you.
da hatten die kinneckigen aus
dem wald ihren namen (speck) weg
sie zeigten auf wolken : glad clad lads
ferner volk genannt das als vergangene
nüsse auch ahnen auch geister über high
ihren himmel zog den eigenen brüsten (chest)
dem hot rot hop darin verwandelt (ancestor)

a lot in the slot

Ulrike Draesner spannt in ihrem Gedicht (doggerland) den Bogen von einer fernen (vergangenen) Zeit der Menschen bis in die (KI) Neuzeit. Anders als viele von uns glauben, waren diese Menschen, wie auch der Neandertaler, mindestens genauso intelligent wie der moderne Mensch heute. Sie stellt die Frage: Wie gingen wir mit anderen Menschen um? Gab es eine erotische Anziehung? Muss es, denn wir haben uns vermischt.

Wenn wir uns dem Thema nähern, geht das auf verschiedene Weise: Wir können den Text analysieren, aus der wortgewaltigen Sprache das Bedeutungsvolle herausfiltern und daraus dann die Form für unser Stück gießen.

Gleichzeitig müssen wir uns mit uns selbst auseinandersetzen: Warum macht uns das Fremde Angst? Warum scheint das Fremde die einen magisch anzuziehen und die anderen zu ängstigen? Gibt es genetische Codes? Welchen evolutionären Vorteil bringt uns diese Angst? Oder ist sie anerzogen und eigentlich unserer Natur fremd?